Moospfaffmonat Oktober in Nordrach

Vom 01. bis 31. Oktober 2017 steht in Nordrach wieder die Sagengestalt "Moospfaff" im Mittelpunkt aller Angebote.

Nordracher Moospfaff
Nordracher Moospfaff

Gemeinsam halten die Nordracher Gastronomiebetriebe, Wanderführer, Obstbrenner und die Touristen-Information eine sagenhafte Veranstaltungsreihe mit kulinarischen Highlights bereit. Aus einer großen Auswahl an interessanten Programmpunkten kann sich jeder sein(e) "Highlight(s)" heraussuchen. Erleben Sie den Moospfaffmonat kulinarisch und besuchen Sie die Nordracher Gastronomiebetriebe, Obstbrenner und Geschäfte! Die Wirte verzaubern Sie im Oktober mit schmackhaften Moospfaffmenüs und -gerichten und natürlich gibt es den Moospfaff auch zu verschenken.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen sowie teilnehmenden Gastronomiebetriebe und Obstbrenner finden Sie hier im Flyer zum diesjährigen Moospfaffmonat zum Download!

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Touristen-Information Nordrach:
Tel.: (+49) 07838/9299-21
E-Mail: touristen-info@nordrach.de

Pressebild-endv.

Moospfaffmonat Nordrach

Doch wer ist der Moospfaff überhaupt und wie lautet diese mystische Sage?

Es ist klar und einleuchtend, dass ein Waldgebiet in der Größe der Moos – es sind immerhin einige Tausend Morgen Wald – auch seine Sagengestalt hat. In unserem Falle ist es der Moospfaff. Dieser Waldgeist ist ein Erdgebundener, der wegen einer begangenen Übeltat im Grabe keine Ruhe finden kann und eben geistern muss.

Vom Moospfaff will man bei uns wissen, dass er Mönch im Kloster Gengenbach war, sich zur Abtswahl stellte, aber das hohe Amt nicht zugesprochen bekam. Aus Verärgerung und Enttäuschung suchte er in der Kinzig den Freitod. Im Renchtal erzählte man, der Moospfaff sei ein Mönch des Klosters Allerheiligen gewesen. Er habe bei einem Versehgang die heilige Hostie verloren und müsse sie nun suchen. […]

Der Moospfaff ist kein bösartiger Geist. Er hat seinen Spaß daran, die Leute in die Irre zu führen oder zu erschrecken. Wer ihm schon in die Hände fiel, will sein hämisches, verspottendes „Hi-hi-hi“-Gelächter vernommen haben.

Quelle: Auszug aus „Das Nordrachtal – Heimatkunde bearbeitet von Sepp Schülj“, herausgegeben von der Gemeindeverwaltung Nordrach

Downloads
  Flyer Moospfaffmonat 2017  (pdf - 399,97 kB)